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Im Jahr 1901 begann Josef Pichler mit dem Postkutschenfahren in Haslach an der Mühl. Um die tägliche Wegstrecke von 76 km zu bewältigen, musste er jeden Tag von drei Uhr in der Früh bis neun Uhr abends fahren.
Später kaufte sich Josef Pichler ein Haus in Zwettl, wo das Unternehmen heute noch ansässig ist. In den darauffolgenden Jahren begann er noch mit dem Handel von Getreide, Butter und Spanferkel. 1939 kam dann der Krieg. Alle drei Söhne von Josef Pichler, Rudolf, Wilhelm und Friedrich, mussten einrücken. Rudolf verstarb aufgrund der Kriegsstrapazen in einem Wiener Spital im Jahr 1940 und Wilhelm ist fünf Jahre später in Russland gefallen. Daher musste sein jüngster und einzig überlebender Sohn Friedrich das Unternehmen im Jahr 1953 übernehmen. Friedrich Pichler kaufte sich zwei Lkws und dehnte den Handel mit Landesprodukten und Baustoffen aus. Mit der Übernahme 1978 durch den Sohn von Friedrich Pichler, Friedrich Pichler wurde das Einzelunternehmen in eine GesmbH umgewandelt. Mitte der 80er Jahre konzentrierte sich das Unternehmen, neben den Baustellenverkehr, mehr auf den Holztransport. Durch die gute wirtschaftliche Entwicklung vergrößerte sich der Fuhrpark auf insgesamt fünf Holz-Lkws, fünf Lkw-Kipper und eine Asphaltmulde. Mit der Anzahl der Fahrzeuge entstand auch das Problem, dass der bisherige Standort in der Schauerleithen in Zwettl zu klein wurde und somit auf ein anderes Grundstück übersiedelt werden musste. Im Jahr 2006 war es dann soweit und es wurde das Betriebsbaugebiet Leonfeldner Straße gekauft. Schließlich konnte Anfang 2007 mit den Bauarbeiten begonnen werden, die auch mit der Betriebseröffnungsfeier im Herbst 2008 abgeschlossen wurden. ![]() ![]() ![]() |


